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Rosenkohl-Crumble

Herbst, Rezepte, Salziges

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rumble ist ein traditionelles süßes Dessert aus dem englischen und angloamerikanischen Raum: Ein mit knusprigen Streuseln überbackener Obstauflauf. Man kann Crumble aber auch wunderbar zu einer gemüsig-deftigen Hauptspeisenbeilage abwandeln. Rosenkohl und Walnüsse haben gerade Saison und passen geschmacklich super zusammen, ergänzt durch kräftigen Parmesan und aromatische Gewürze.

Schnell gemacht ist der Rosenkohl-Crumble eine sättigende Lowcarb-Beilage zu kurzgebratenem Fleisch wie Steak, auch zu Fischfilet oder Spiegeleiern. Und nicht nur zur Winterzeit ist er wunderbar variierbar, mit Gemüsesorten wie Blumenkohl, Broccoli oder grünem Spargel.

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Zutaten für 2-3 Portionen

• 750g Rosenkohl (1 handelsübliches Netz)

• 50g Butter

• Meersalz

Crumble

• 100g Walnüsse

• 50g Parmesan

• 50g Butter

• 2 Prisen Majoran / alternativ Oregano

• 1 Prise frischer Muskatnuss-Abrieb

• Meersalz (wenig, wg. dem Parmesan) & frischgemahlener Pfeffer

Zubereitung

Backofen auf 200° vorheizen. Den Rosenkohl waschen und putzen (es bleiben ca. 600g übrig), dabei die größeren Kohlröschen halbieren. In einen Topf mit kräftig gesalzenem Wasser geben, so dass sie knapp bedeckt sind, Deckel drauf und bei sanfter Hitze in 12-15 Minuten bissfest garen.

Alle Crumble-Zutaten in einem Blitzhacker oder Mixer kurz aber kräftig hacken. Die Nüsse sollten unbedingt noch leicht stückig sein (min. Reiskorngröße).

Den Rosenkohl kurz abgießen aber nicht abtrocknen: Damit er im Backofen nicht  austrocknet  sollte er noch feucht sein. Die Röschen in einer breiten Auflaufform verteilen. Noch heiß gleichmäßig mit der Butter und etwas Meersalz vermischen. Den Crumble-Mix darauf verteilen. Im oberen Drittel des Backofens ca. 10-15 Minuten backen, bis der Crumble knusprig goldbraun ist. Herausnehmen und sofort servieren.

Mit einem Pürierstab f-

Infos und Gesundheitstipps zu Rosenkohl

Er ist ein klassisches Wintergemüse und hat von November bis Januar Saison. Botanisch gehört er zu den Kreuzblütlergewächsen und – wie der Name schon sagt  – zur großen Familie Kohl. Weitere Familienmitglieder sind u.a. Weiß- , Rot-, Spitz-, Blumen-, China-, Wirsing- und Grünkohl.

Sie stecken voller Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Hervorzuheben sind ihre schwefligen Senföle aus der Gruppe der Sulforaphane. Diese haben antientzündliche und antibiotische Eigenschaften. In der Krebsprävention kommt ihnen eine besondere Rolle zu, da sie sowohl präventiv wirken als auch bestehende Krebszellen in den Selbstmord treiben können (letzteres aber bisher nur im Reagenzglas und in Tierversuchen getestet und belegt).

Bei Schilddrüsenunterfunktion allerdings Vorsicht bei ständigem Verzehr großer Mengen Kohl. In dem Fall auf eine ausreichende Jodzufuhr achten, z.b. durch Seefisch und Algen (ausser bei Hashimoto-Erkrankungen; hier sollte man Jod meiden). Viel und ständig Kohl kann die Arbeit der Schilddrüse etwas drosseln – Jod regt  sie an. Diese ausgewogene Balance findet man in der traditionellen koreanischen Küche: Dort isst man täglich vergorenen Chinakohl in Form von Kimchi als Beilage zu jeder Mahlzeit. Gleichzeitig ist diese Küche sehr jodreich, u.a. durch kontinuierlichen Algenverzehr ( z.B. mit Lowcarb-Sushi).   Bei normalem Ab-und-zu-Kohlkonsum brauchen sich Schilddrüsenerkrankte aber keine Sorgen dazu machen.

Bei 3 Portionen hat eine davon durchschnittlich 587 Kcal / 17,9 Eiweiß / 8,6g Kohlenhydrate / 53,3g Fett